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1030, Village im Dritten - BPL 12A - SMART + Superförderung

Status:

In Planung

Bauträger

EGW Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH

59 geförderte Wohnungen | Förderung: Miete §12 | Bauträger: EGW

Nähere Informationen zum Projekt:

Anzahl der Wohnungen: 59 geförderte Wohnungen
Förderung: Miete §12
Planung: Franz und Sie ZT GmbH

Baubeginn: 2025
Bezugstermin: Sommer 2027

Kosten pro m² durchschnittlich:
Eigenmittel: € 60,00
monatl. Belastung: ab € 8,20

Hinweis zu den Kosten:
Bei diesen Wohnungen ist eine Superförderung möglich!

Durchschnittliche Kosten KFZ-Abstellplatz:
monatl. Belastung: € 85,00

 Lageplan

 

Bis 2026 soll zwischen dem Landstraßer Gürtel und der Otto-Preminger-Straße ein ökologisch nachhaltiges 11 ha großes Stadtquartier mit rund 1.900 Wohnungen entstehen. Das „Village im Dritten“ (vormals Eurogate II) gilt als eines der bedeutendsten innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiete.

Bei der Planung des Neubaugebiets wurde ein Schwerpunkt auf die Versorgung mit erneuerbarer Energie sowie auf den strategischen Weg zur Klimaresilienz gelegt.

Das Zentrum des neu geschaffenen Areals wird autofrei konzipiert und erstreckt sich das Areal über 22 Bauplätze. Ein sogenannter „Gürtelbogen“ erhebt sich entlang des Landstraßer Gürtels und fungiert mit seinen zweigeschoßigen Geschäfts- und Gewerbeflächen als Schallschutz zur Quartiersstraße.

Das Herzstück des neuen Grätzels bildet der zentral gelegene 2 ha große Park und bietet damit ein Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

Ein zusätzlicher Mehrwert wird durch die Kooperation mit verschiedenen Betrieben und Vereinen (z.B. Wien Work, Verein JUNO, MO.Point., Wiener Hilfswerk, SOS-Kinderdorf, u.v.m) sichergestellt.

Innovative Wohnmodelle sowie unterstützende Maßnahmen für Alleinerziehende runden das Angebot ab.

 

Wohnhaus:

  • das Neubauprojekt des Bauträgers EGW besteht aus drei architektonisch unterschiedlichen Baukörpern und entsteht auf Bauplatz 12A
  • insgesamt werden 117 geförderte Mietwohnungen, davon 59 Wohnungen nach den SMART-Richtlinien mit Superförderung, realisiert
  • ein wohnungsnaher Arbeitsbereich für Start-Ups, Kleinunternehmer*innen oder für das Homeoffice wird mittels anmietbarer Räumlichkeiten/Studios im „MIX IT!“ ermöglicht
  • Housing First Wohnungen der DIAKONIE Flüchtlingsdienst/Projekt ZUKUNFTSRAUM
  • eine Bäckerei mit Sitzmöglichkeiten wird auf Ebene 0 im Haus A realisiert
  • der Hauptzugang zu den drei Gebäuden erfolgt über einen großzügigen Salon auf Ebene 0 im Haus B, welcher allen Bewohner*innen zusätzlich als Gemeinschaftsbereich zur Verfügung steht
  • ein weiterer Hauszugang befindet sich auf Ebene 1 im Haus A
  • durch ein digitales „Schwarzes Brett“ sollen die Bewohner*innen stets über neue Angebote im Quartier am Laufenden gehalten werden
  • umweltfreundliche Baustellenabwicklung gemäß RUBA-Richtlinien
  • die begrünten Fassaden und die extensive Dachbegrünung tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei
  • Einsatz von erneuerbarer Energie: Nutzung von Fernkälte, welche am Baufeld produziert wird sowie Wärmebezug über Fernwärme sowie eine Sole-Wasser-Wärmepumpe samt Erdsondenfeld
  • Change Over-System für Heizen und Kühlen (fungiert wie ein Klimaregler von Heizung und Kühlung mit einem Wasserregister und einer Wärmepumpe)
  • kleines Sonnenkraftwerk in Form einer 225m² großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach

 

Wohnungsangebot:

  • 59 SMART-Wohnungen mit Superförderung
  • 2-, 3- und 5-Zimmer-Wohnungen
  • in den Wohnräumen werden Parkettböden aus heimischen Hölzern verlegt
  • Oberflächenbeläge in verschiedenen Farben bzw. Holzarten ohne Mehrkosten geplant
  • Wohnungen werden über den Fußboden beheizt sowie mild gekühlt
  • kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Wohnungseingangstüren in RC 3 Ausführung
  • Bewohner*innen in Haus C können ihren privaten Wohnbereich nach Wunsch zur gemeinschaftlichen Pluszone „Dorfstraße“ öffnen oder diesen auch komplett in Privatheit nutzen (Sichtschutz durch Vorhänge gegeben)
  • Module (Pflanztröge, Rankgitter, Senkrechtmarkise) stehen den Bewohner*innen von Haus C zur Gestaltung ihrer privaten Freiflächen zur Verfügung, da die anderen Bauteile bereits über eine opulente Fassadenbegrünung verfügen
  • alle Wohnungen verfügen über eine private Freifläche als Erweiterung des Wohnraums

 

Projektschwerpunkt MIeTMACHEREI:

  • Das Projekt hat einen Fokus auf das Thema „gute Nachbarschaft“. Die Bewohner*innen werden bereits vor Bezug und darüber hinaus bei der Bildung einer aktiven Hausgemeinschaft unterstützt
  • Dieser Prozess wird extern moderiert und in enger Abstimmung mit der Wohnungsvergabe und der Hausverwaltung umgesetzt
  • Das Projekt hat einen Schwerpunkt auf soziale Inklusion. Insbesondere sollen Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigung, Kinder und Jugendliche – und alle anderen – hier einen guten förderlichen Lebensort finden
  • Die MIeTMACHEREI wird auch vertraglich verankert, über einen Bewohner*innenbeirat wird eine erweiterte Mitbestimmung ermöglicht
  • Es wird Workshops, gemeinschaftsbildende Prozesse, Willkommens-Rituale, etc. geben

 

Gemeinschaftseinrichtungen und Freiflächen:

  • der „Stadtsalon“ befindet sich direkt über dem „Salon“ in Hau

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